16. Mai 2022

MEWA Corporate Blog

Leihen & loslegen: Darum sollte man Werkzeug mieten

Ein innovatives Unternehmen aus München zeigt, warum sich der Besitz von Werkzeug nicht lohnt.

Zugegeben, eine eigene Kreissäge zu besitzen ist der Kindheitstraum vieler Hand- und Heimwerkender. Auch Profis lieben ihr eigenes Werkzeug. Aber Hand aufs Handwerkerherz: Nach der Anschaffung ist die Freude nur von kurzer Dauer. Dann steht das gute Stück nämlich die meiste Zeit ungenutzt in der Werkstatt, nimmt dort Platz weg, und die Anschaffungskosten holt es ehrlicherweise auch nicht rein. Kommt es dann zum Einsatz, fehlt etwas ‒ oder die Verschleißteile müssen gewartet und repariert werden. Und außerdem ist sowieso schon ein viel besseres Modell auf dem Markt …

Maschinen mieten statt kaufen

Ob die beiden Gründer von LEIHWERK ähnliche Erfahrungen gemacht haben? Matthias Murr und Frank Obermeier kommen im Jahr 2015 auf die geniale Idee, Werkzeug und Baustelleneinrichtung zu teilen. Nach einer erfolgreichen Startphase übernimmt der Münchner Unternehmer Stefan Kühberger das LEIHWERK und versorgt seitdem Kundinnen und Kunden mit verlässlichen und leistungsstarken Baumaschinen zum Mieten. Wer seinen Boden bearbeiten oder Maler- und Abbrucharbeiten durchführen will, ist hier richtig. Profi wie Laie.

“Mieten ist das neue Kaufen”

Stefan Kühberger, Münchner Unternehmer & Geschäftsführer von LEIHWERK

Für Kühberger und sein Team ist ganz klar: „Mieten ist das neue Kaufen!“ Weil man sich mehr spart als Wartungs- und Reparaturkosten. „In Zeiten von horrenden Mieten für Wohnungen oder auch Gewerbeflächen ist jeder gesparte Quadratmeter Lagerplatz bares Geld. Wer mietet, bekommt für wenig Geld absolute Profiqualität. Kauft man selber, ist oft weniger Qualität drin.“ Ganz easy kommt man bei LEIHWERK an Spezialwerkzeuge, die man flexibel nutzen kann, bis sie gereinigt und gewartet die oder den Nächsten glücklich machen. Und wenn es mal nicht läuft? „Dann steht unser Team mit Rat und Tat zur Seite“, sagt der Chef, und das Leuchten in seinen Augen verrät, wie sehr sein Handwerkerherz für das Projekt schlägt.

Die Idee hinter dem LEIHWERK ist nachhaltig, denn, „wer leiht, spart Ressourcen, die für die Herstellung immer neuer Produkte benötigt werden. Geht etwas kaputt, reparieren wir es in unserer Werkstatt“, sagt Kühberger. Oft seien nur Stecker, Schalter oder Kleinigkeiten defekt, da könne man mit wenig Aufwand vieles heilen, anstatt wegzuwerfen.

Keine Angst vor großen Geräten

Handliche Kleingeräte kann man ganz easy im Münchner Shop abholen, große Maschinen liefert das LEIHWERK direkt an die Baustelle ‒ und holt sie auch wieder ab. Wer zwei linke Hände hat (oder unter Technophobie, der Angst vor Maschinen, leidet), kann beim LEIHWERK qualifizierte und motivierte Maschinenbediener direkt dazubuchen. Kühberger berichtet, dass sein Angebot sehr gut angenommen wird. Damit bestätigt er den Trend der Gesellschaft, immer mehr zu teilen und Güter gemeinschaftlich zu nutzen. Ob Auto, Spielzeug oder Werkzeug ‒ die Sharing-Community wächst unaufhaltsam, es wird verliehen und vermietet, was geht. Laut Prognose wird der Umsatz allein beim Geräteverleih bis ins Jahr 2025 auf rund 12,5 Milliarden Euro steigen.

Das sind die Mietlieblinge

Und was leihen sich die Leute beim LEIHWERK am liebsten? “Unsere Renner sind in jeden Fall die Airlesspritzmaschinen zur Oberflächenbeschichtung, die sonst keiner in dieser Größenordnung im Programm hat. Außerdem sind Diamantschleifmaschinen und Trocknungsgeräte stark nachgefragt. Im Frühjahr und Herbst vermieten wir viele Gartengeräte, wie Häcksler”, erzählt Stefan Kühberger und verabschiedet sich gut gelaunt, “eine neue Maschine wird geliefert, das will ich mir nicht entgehen lassen.”

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